Sonntag, 8. März 2009

Staatshilfen für Opel oder nicht?

Der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, lehnt staatliche Hilfen zur Rettung des Autokonzerns Opel ab. Der Staat dürfe nicht einzelne Unternehmen herausgreifen und unterstützen. Damit verzerre er den Wettbewerb und schade anderen Anbietern. "Wenn ein großer Automobilhersteller gescheitert ist, dann ist er gescheitert", sagte Kannegiesser im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks. Der Staat überfordere sich, wenn er einzelne Unternehmen vor der Pleite retten wolle und laufe "sehenden Auges in eine noch größere Krise".
Von einer Pleite des Unternehmens "geht die Autoindustrie nicht unter, davon geht die deutsche Wirtschaft nicht unter", fügte Kannegiesser hinzu. Nicht alle Arbeitsplätze gingen dann zwangsläufig verloren. Die wertvollen Teile, etwa das Werk in Eisenach, "werden von anderen übernommen, werden weiter geführt werden."

Quelle: Ringen um Opel: Müntefering plädiert für Staatshilfe | Frankfurter Rundschau - Top-News

Endlich mal jemand der die Wahrheit ausspricht.
Wieso sollte man hier Unterschiede machen? Wenn der Bäcker 2 Straßen weiter insolvent ist kräht da auch kein Hahn nach. Aber wenn Konzerne wie Opel die täglich mit Milliardensummen spielen plötzlich ein Wehwechen haben werden die Rufe nach staatlicher Unterstützung laut.
Sollten hier wirklich staatliche Subventionen fließen wird, wie bei der Hypo Real Estate, einfach nur die Unfähigkeit der Manager unterstützt.

Das einzige was für uns Steuerzahler wieder bleibt ist die erhöhte Staatsverschuldung und die bange Hoffnung das nach der Bundestagswahl keine neuen Steuererhöhungen oder sonstige neue Steuern auf uns zukommen...

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