Der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, lehnt staatliche Hilfen zur Rettung des Autokonzerns Opel ab. Der Staat dürfe nicht einzelne Unternehmen herausgreifen und unterstützen. Damit verzerre er den Wettbewerb und schade anderen Anbietern. "Wenn ein großer Automobilhersteller gescheitert ist, dann ist er gescheitert", sagte Kannegiesser im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks. Der Staat überfordere sich, wenn er einzelne Unternehmen vor der Pleite retten wolle und laufe "sehenden Auges in eine noch größere Krise".
Von einer Pleite des Unternehmens "geht die Autoindustrie nicht unter, davon geht die deutsche Wirtschaft nicht unter", fügte Kannegiesser hinzu. Nicht alle Arbeitsplätze gingen dann zwangsläufig verloren. Die wertvollen Teile, etwa das Werk in Eisenach, "werden von anderen übernommen, werden weiter geführt werden."
Quelle: Ringen um Opel: Müntefering plädiert für Staatshilfe | Frankfurter Rundschau - Top-News
Endlich mal jemand der die Wahrheit ausspricht.
Wieso sollte man hier Unterschiede machen? Wenn der Bäcker 2 Straßen weiter insolvent ist kräht da auch kein Hahn nach. Aber wenn Konzerne wie Opel die täglich mit Milliardensummen spielen plötzlich ein Wehwechen haben werden die Rufe nach staatlicher Unterstützung laut.
Sollten hier wirklich staatliche Subventionen fließen wird, wie bei der Hypo Real Estate, einfach nur die Unfähigkeit der Manager unterstützt.
Das einzige was für uns Steuerzahler wieder bleibt ist die erhöhte Staatsverschuldung und die bange Hoffnung das nach der Bundestagswahl keine neuen Steuererhöhungen oder sonstige neue Steuern auf uns zukommen...
Sonntag, 8. März 2009
Samstag, 7. März 2009
Freitag, 6. März 2009
Umweltprämie aka Abwrackprämie
Das neue TopModell in Sachen Förderung der Bundesregierung.
Die Umweltprämie oder auch Abwrackprämie genannt.
Das Modell dieser Prämie schein auf den ersten Blick sehr einfach.
Altes Auto zur verschrottung geben, einen Neu- oder Jahreswagen kaufen und 2500€ vom Staat dazu bekommen.
Das stimmt auch soweit aber natürlich ist das ganze auch nicht ohne Haken.
Denn die Prämie wird durch den Bundeshaushalt finanziert und ist somit auf einen festen Gesamtbetrag begrenzt.
In Zahlen beudeutet das:
Zur Verfügung stehen 1,5 Milliarden Euro.
Diese Summe deckt ca. 600.000 Fahrzeuge ab wenn man den Verwaltungsaufwand nicht mit berechnet.
Auf dieser Seite gibt eine schöne Grafik wie sich die Anzahl der eingereichten Anträge entwickelt.
Das ist dahin gehend interessant weil sollte die, theoretisch Mögliche, Zahl von 600.000 Förderungen überschritten werden greift der Haken.
Durch die Limitierung der Mittel werden dann erst alle vollständigen Anträge bearbeitet und sollten die Mittel aufgebraucht sein werden alle weiteren Anträge abgelehnt ungbeachtet dessen ob diese nun Vollständig sind oder nicht.
Sollte man nun sein Fahrzeug verschrottet haben und es werden keine Anträge mehr angenommen bekommt man die 2500€ auch nicht.
Schon mal einen Spot in den aktuellen Werbeschleifen gesehen der darauf hinweist das man eventuell keine Prämie bekommt? Also ich bisher nicht.
Zu dem Frage ich mich ob es denn wirklich so toll ist einen Dadcia, Tata, Brilliance oder wie die neuen "günstig" Hersteller alle heißen mögen zu fahren ist dann auch noch eine andere Frage.
Bei Fahrzeugen die eine verschrottung wirklich nötig hätten sollte in Deutschland doch der TÜV eingreifen und diesen die Plakette verweigern. Ich mein so hab ich es zumindestens mal gelernt...
Die Fahrzeuge die zur verschrottung gegeben werden könnten zu 90% noch locker 4-5 Jahre fahren mit TÜV Siegel. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen das ein Auto, welches laut Annonce 5000€ incl. Prämie wirklich so lange Haltbar ist wie die Fahrzeug die von der Prämie betroffen sind.
Eigentlich wird hier nur die Unfähigkeit der Manager und der Regierung auf dem Rücken der Steuerahler ausgetragen. Denn woher finanziert der Bund wohl die 1.5 Mrd. Euro aus dem Fond? Bestimmt nicht aus der Portokasse der Kanzlerin...
Die Umweltprämie oder auch Abwrackprämie genannt.
Das Modell dieser Prämie schein auf den ersten Blick sehr einfach.
Altes Auto zur verschrottung geben, einen Neu- oder Jahreswagen kaufen und 2500€ vom Staat dazu bekommen.
Das stimmt auch soweit aber natürlich ist das ganze auch nicht ohne Haken.
Denn die Prämie wird durch den Bundeshaushalt finanziert und ist somit auf einen festen Gesamtbetrag begrenzt.
In Zahlen beudeutet das:
Zur Verfügung stehen 1,5 Milliarden Euro.
Diese Summe deckt ca. 600.000 Fahrzeuge ab wenn man den Verwaltungsaufwand nicht mit berechnet.
Auf dieser Seite gibt eine schöne Grafik wie sich die Anzahl der eingereichten Anträge entwickelt.
Das ist dahin gehend interessant weil sollte die, theoretisch Mögliche, Zahl von 600.000 Förderungen überschritten werden greift der Haken.
Durch die Limitierung der Mittel werden dann erst alle vollständigen Anträge bearbeitet und sollten die Mittel aufgebraucht sein werden alle weiteren Anträge abgelehnt ungbeachtet dessen ob diese nun Vollständig sind oder nicht.
Sollte man nun sein Fahrzeug verschrottet haben und es werden keine Anträge mehr angenommen bekommt man die 2500€ auch nicht.
Schon mal einen Spot in den aktuellen Werbeschleifen gesehen der darauf hinweist das man eventuell keine Prämie bekommt? Also ich bisher nicht.
Zu dem Frage ich mich ob es denn wirklich so toll ist einen Dadcia, Tata, Brilliance oder wie die neuen "günstig" Hersteller alle heißen mögen zu fahren ist dann auch noch eine andere Frage.
Bei Fahrzeugen die eine verschrottung wirklich nötig hätten sollte in Deutschland doch der TÜV eingreifen und diesen die Plakette verweigern. Ich mein so hab ich es zumindestens mal gelernt...
Die Fahrzeuge die zur verschrottung gegeben werden könnten zu 90% noch locker 4-5 Jahre fahren mit TÜV Siegel. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen das ein Auto, welches laut Annonce 5000€ incl. Prämie wirklich so lange Haltbar ist wie die Fahrzeug die von der Prämie betroffen sind.
Eigentlich wird hier nur die Unfähigkeit der Manager und der Regierung auf dem Rücken der Steuerahler ausgetragen. Denn woher finanziert der Bund wohl die 1.5 Mrd. Euro aus dem Fond? Bestimmt nicht aus der Portokasse der Kanzlerin...
Abonnieren
Posts (Atom)

